JUDAS EVANGELIET PDF

Judasevangeliet er et af de andre 12 evangelier, som kendes fra omtale i skrifter fra den tidlige kirke. Dele er brudstykker, og nogle dele mangler helt, mens andre rummer spredte ord eller linjer. Af og til dukker de manglende sider op. Soalo genfandt manuskriptet ved at samarbejde med antikvitetshandlere i Schweiz. I februar dukkede der en halv side op i New York City.

Author:Bragis Yoran
Country:Mali
Language:English (Spanish)
Genre:Science
Published (Last):27 January 2008
Pages:325
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ISBN:718-4-40706-573-9
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Denn da wird sozusagen das Kind zusammen mit dem Bad ausgeschьttet. Nachvollziehbar ist hierbei ganz sicher jene von der Kirche zutreffend erkannte inhaltliche Leere des Textes, welche quasi durch eine Art malerisches Beiwerk erzeugt wird. Die knappe Kernaussage des Textes, dass Judas treuer Jьnger Jesu gewesen war, und Jesus bei seiner von ihm herbeigefьhrten Selbstopferung tatkrдftig zu unterstьtzen hatte, und dies auch im NT seine Grundlage hat, das wird von der Kirche schlichtweg ignoriert.

Statt dessen begibt man sich in eine pauschale Abweisung allen gnostischen Schrifttums, ohne hierbei zwingend erforderliche Differenzierungen vorzunehmen. Denn Gnosis hat ihren nachweislichen Ursprung in der Verkьndigung Jesu, was den Ansatzpunkt fьr alle spдter erfolgenden Verzerrungen und Hдresien dessen bildete.

Doch zurьck zur Kernaussage des Judastextes, der wir uns mit den allgemein bekannten Ьberlieferungen bei den vier neutestamentlichen Evangelisten nдher widmen werden. Die Frage ist also, welcher inhaltliche Zusammenhang die These von "Judas als treuem Jьnger des Herrn" stьtzt, oder sie schon mit beinhaltet. Dazu tragen wir am besten sich aus den Inhalten herleitende eigene Feststellungen vor, anhand derer sich jeder Leser nach Belieben ein eigenes Bild fьr eine persцnliche Meinung machen kann.

Feststellung: Judas war bei Jesus Kassenwart. Die gemeinsame Kasse wird regelmдЯig nur demjenigen anvertraut, der dafьr am geeignetsten erscheint. Das ist bei der Person anzunehmen, welche als am ehrlichsten und wьrdigsten gilt. Dass sich Jesus bei der Auswahl seiner Jьnger aber insbesondere im Hinblick auf seinen Kassenverwalter getдuscht haben sollte, steht seiner direkten Inspiration durch den Heiligen Geist entgegen.

Jesus beherrschte kraft seines Seins und seiner Fдhigkeiten die Szene insgesamt und vollkommen. Fьr einen Verrat, der mit etwas Geld belohnt wird, fehlt bei einem Kassenverwalter zudem noch das Motiv. Da hдtte sich Judas mit der gemeinsamen Kasse - fьr ihn wesentlich leichter und unproblematischer - schon frьher auf und davonmachen kцnnen. Feststellung: Fьr Jesus galt es den Willen des Vaters zu erfьllen, den er in bestдndig umfassender Selbst- und Weltwahrnehmung zu erkennen bekam.

Da war in erster Linie die Schrifterfьllung zu beachten, als ja darin bereits schon der Wille des Vaters eingegossen und vorgegeben war.

Das betraf die alttestamentlichen Ausfьhrungen bei den Propheten ьber den geschlagenen und geopferten Knecht Gottes. Die allgemeine Verstдndnislosigkeit bei den Juden, wer und was Jesus darstellte, gepaart mit dem israelischen Missbehagen gegenьber einer Art pharaonischem Universal-Anspruch, fьhrte effektiv zu Kritik an Jesus und stand damit einem Glauben an ihn entgegen.

Fьr Jesus gab es angesichts einer solchen Vertracktheit - gleichfalls als Wille des alles bewirkenden Vaters erkennbar - quasi nur noch die Ausfьhrung der "Ultima Ratio" bzw. Mit anschlieЯender alle bisherige Selbst- und Weltverstдndnis sprengenden Wiederauferstehung aus dem Grab und Himmelfahrt wдre der bis dahin unmцglich gewesene Glauben dann mцglich geworden, und damit das Werk des Vaters vollendet.

Feststellung: Aus der vorgenannten sowie den entsprechenden Bibelversen zu entnehmenden Feststellung lдsst sich ohne weiteres ableiten, dass Judas wegen seiner Vertrauensstellung und seiner damit gegebenen Nдhe zu Jesus der einzige in Frage kommende Jьnger Jesu fьr ein Hilfestellung gebendes Erfьllungsmanagement gewesen sein muss.

Denn Jesus musste sichergehen, dass die Dinge sich genau so entwickeln wьrden, wie er sie fьr seine Schriftenerfьllung brauchte. So was geht regelmдЯig nicht durch passives Verharren und Abwarten, sondern nur durch eine aktive Lenkung und "In die Wegeleitung", wie sie Jesus ja schon mit der Tempelreinigung beispielhaft vollzogen hatte.

Fьr seinen kurzfristigen Hinrichtungstod wurde eben ein sehr zorniger Hoher Rat benцtigt, wobei man sich da auch nicht beim Rцmischen Statthalter rechtfertigen und verteidigen durfte. Dass Judas nun der enormen geistseelischen Belastung seiner Mission nicht standgehalten hat, und daran zugrunde gegangen ist, das spricht nicht etwa gegen sondern fьr ihn. So geht es bekanntlich entlohnten und sich selbst ьberlassenen Verrдtern regelmдЯig sehr gut, es sei denn, ihr Verrat erfolgte auf zu befolgenden GeheiЯ unter Ausschaltung des eigenen Willens und dazugehцriger Ьberzeugung.

Fazit: Wir gehen deshalb hier davon aus, dass sehr wahrscheinlich Judas im ewigen Reich des Herrn die ihm unter all den Jьngern Jesu gebьhrende Sonderstellung einnehmen wird. Da spricht Jesus zu ihm: Was du tun willst, das tue bald! Es war aber Nacht. Aus dem Text ergibt sich sehr deutlich, dass vor dem gereichten Bissen der Satan noch nicht in Judas wirksam war, und Judas auch noch keinen Auslieferungswillen hatte. Indem Jesus aktiv den Bissen an Judas reicht, wird Judas von Jesus willentlich sozusagen dem Satan preisgegeben, der damit bei Judas quasi die Regie ьbernimmt, weil der von sich aus zu solcher Tat gar nicht fдhig gewesen wдre.

Das steht in bester Ьbereinstimmung mit dem suizidalen Ende des Judas, der nach seiner Tat wohl wieder zu Sinnen gekommen, alsdann in totaler Verzweiflung zwingend in den psychischen Abgrund stьrzen musste.

Aus moderner psychologischer Sicht ist das Verhalten sowohl von Jesus als auch von Judas absolut verstдndlich und nachvollziehbar. Wдre die Durchsetzung von des Vaters Willen - fьr eine schlussendliche Erlцsung von Welt und Mensch in seiner paradiesischen Ewigkeitswelt - anders mцglich gewesen, wir dьrfen sicher sein, so hдtten Jesus und Judas nicht sterben mьssen.

Bei der sich hier aufdrдngenden Frage, weswegen die kirchliche Lehre durch die Jahrtausende hinweg nicht selbst auf das naheliegend richtige Schriftverstдndnis gekommen ist, muss auf den dogmatischen Kardinalfehler im Gottes- und Weltverstдndnis verwiesen werden.

Der liegt in der Favorisierung des dualistischen Prinzips, wonach z. Gott und Welt zwei voneinander grundverschiedene Dinge sein mьssen. Eine derartige - aus Vernunftgrьnden unsinnige - Sichtweise lдsst nicht zu, dass der Herr das Universum in Person ist. Nimmt man aber den im Johannesevangelium anklingenden und im Thomastext klartextlich dargelegten All-Anspruch Jesu ernst, dann ergibt sich mit Jesus als das All in Person ein grundlegend anderer Sinnzusammenhang der Mission Jesu.

Dann geht es mit Jesus Christus und seinem neutestamentlich neuen geistlichen Bund primдr um die Selbstvollendung von Gott und Welt, und nicht um eine alttestamentlich den alten fleischlichen Bund betreffende Sьndenerlцsung.

Das hat die Johannes-Offenbarung ebenfalls so gesehen, welche auf die Selbstvollendung der Welt durch den Herrn abhebt. Dann sind Gott, die Welt und die Menschheit zu einer komplexen in sich deckungsgleichen Einheit vollendet, und die Wirklichkeit des Seins kann sich und wird aus dem Wesen der satanischen Zeitwelt in das Wesen der gцttlichen Ewigkeitswelt umkehren.

Denn der Herr, unser Gott, der Allmдchtige, ist Kцnig geworden!

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